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Die Hypertext Markup Language (HTML) ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. Sie wurde vom World Wide Web Consortium (W3C) bis Version 4.01 entwickelt und soll durch Extensible Hypertext Markup Language (XHTML) ersetzt werden. HTML-Dokumente und Hyperlinks sind die Grundlage des World Wide Web. HTML-Dokumente werden in Webbrowsern wie dem Microsoft Internet Explorer, in Mozilla Firefox, Apple Safari oder Opera dargestellt, Hyperlinks adressieren andere Dokumente im Internet.

 

Neben den vom Browser angezeigten Inhalten einer Website enthält HTML jedoch weitere Angaben, so genannte Meta-Informationen. Sie informieren zum Beispiel über die im Text verwendete Sprache, den Autor, Schlagworte für Suchmaschinen oder geben eine Zusammenfassung des Textinhalts. Den Quelltext einer Website kann man sich über die meisten Webbrowser in einem separaten Fenster anzeigen lassen (Quelltext anzeigen/Show Source).


Cascading Style Sheets (CSS)-Formatvorlagen eignen sich dazu, auf die Präsentation eines HTML-Dokuments in verschiedenen Medien Einfluss zu nehmen. HTML bezeichnet die Bedeutung einzelner Abschnitte, CSS legt deren Aussehen fest. In HTML-Webseiten lassen sich Flash-Elemente integrieren. Grundsätzlich gilt, dass reine HTML-Seiten benutzerfreundlicher sind als Flash-Webseiten. Sie laden bei geringer Bandbreite schneller und erfordern kein Webbrowser-Plugin.

 

Ein wichtiges Thema ist die zu prüfende Browserkompatibilität von Webseiten. Die Browser folgen bei der Auswertung von HTML nicht ganz den Standards. Daher müssen Webdesigner ihre Dokumente in verschiedenen Browsern (Internet Explorer 6 + 7, Firefox, Safari) testen und ggf. anpassen. Durch eine wohlüberlegte Verwendung von strukturiertem HTML kann gewährleistet werden, dass ein Webdokument zumindest grundlegend zugänglich und lesbar ist. Maßstab dabei sind in der Regel die jeweils aktuell veröffentlichten Browserstatistiken, die die Marktanteile der einzelnen Webbrowser abbilden. Browser, die auf der Gecko-Rendering-Engine basieren (z. B. Epiphany, Firefox, Camino), auf der KHTML-Engine (z. B. Konqueror, Safari) oder Opera mit eigener Engine haben die geringsten Probleme, tolerieren Codefehler jedoch weniger gut als der Internet Explorer, der dafür insbesondere bei CSS einige Defizite vorzuweisen hat, die immer wieder Probleme verursachen.

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